|
|
 |
 |
EDEN-Award 2010 - Die Nominierten
 |
Destinationsverbund Märkische Seenplatte Das Binnengewässersystem des Oder-Spree-Seengebiets zählt zu einem der größten zusammenhängenden Wassersportreviere Europas. Sein besonderer Reiz liegt in der Verbindung zwischen Metropole und UNESCO-Biosphärenreservat. Die Region zeichnet sich durch eine starke Vernetzung der Tourismusverbände und -vereine, der Gastronomen sowie der Kommunen aus und engagiert sich für Qualität: viele Betriebe sind hier nach der i-Marke, der ServiceQualität Deutschland oder ähnlichen Systemen zertifiziert. An über 50 Anlegern und Marinas leuchtet die „Gelbe Welle“.
Die Region hat sich mit der „Märkischen Umfahrt“ beworben. Das Produkt ist ein Rundkurs auf den Flüssen Dahme und Spree und bietet auf 200 km Wasserstrecke ein vielfältiges Erlebnis von Kultur, Flora und Fauna. Teile des Rundkurses sind einzig Paddlern vorbehalten, während der motorisierte Verkehr umgeleitet wird. Ein buchbares Angebot umfasst beispielsweise elf Übernachtungen in Hotels oder Pensionen, das Leihen eines Kajaks oder Canadiers und einen Wasserwanderatlas. Es kann zu jeder Jahreszeit ab 500 Euro gebucht werden.
Leipziger Neuseenland Der besondere Reiz der Region liegt in der Kombination aus der Kultur- und Messestadt Leipzig und dem vom Wasser geprägten Umland. Aus ehemaligen Kohlegruben rund um die Stadt ist das Leipziger Neuseenland mit 19 Tagebauseen entstanden. In den kommenden Jahren soll hier eine Verbindung zu Wasser von Leipzig über die Seenlandschaft bis nach Hamburg entstehen. Zudem gibt es Planungen für einen Leipziger Stadthafen. Die Region setzt dabei ganz auf eine nachhaltige touristische Erschließung und Entwicklung. Dies gewährleistet sie durch Verträglichkeitsprüfungen sowie durch ein Qualitäts- und kundenorientiertes Beschwerdemanagement.
Der Wettbewerbsbeitrag ist der Kanupark „Markkleeberg“. Er bietet auf einer Gesamtwasserfläche von 7.000 ha eine technisch hochwertige Wildwasseranlage und gilt als Europas modernste künstliche Anlage dieser Art. Trotz seiner technisch hohen Ansprüche ist das Wildwasser-Rafting auch ohne Vorkenntnisse möglich. 2,5 Stunden mit Einweisung und Betreuung durch Fachleute, Neoprenkleidung und Sicherheitsausrüstung kosten 35 Euro pro Person.
Norderney Auch die 28 km2 große Dünen- und Sandinsel Norderney hat Nachhaltigkeit im Auge: Innovative Energieformen und umweltfreundliche Hybrid- und Elektroantriebe werden gefördert. Gleichzeitig arbeitet die Insel an der Verbesserung der CO2-Bilanz durch Verkehrsbeschränkungen. Am Ende aller Anstrengungen soll die autarke Energieversorgung durch regenerative Energien der Insel stehen.
Als Teil des UNESCO-Weltnaturerbes hat sich Norderney mit dem größten Thalassohaus Deutschlands, dem bade:haus um den EDEN-Award beworben. Hier werden die Gäste über die vielfältige Heilkraft des Meerwassers informiert. Mit zahlreichen Strandangeboten und Aufklärungskampagnen zum Thema Wasser wird das Angebot abgerundet. Im bade:haus steht Barrierefreiheit im Vordergrund: mobilitätseingeschränkte Personen können dank Rampen und Fahrstühlen sämtliche Angebote der Wasserebene nutzen und alle Anwendungsräume erreichen. Zudem sind die Strandpromenaden durchgängig behindertenfreundlich und es stehen Ballonrollstühle zur Verfügung.
Vorpommersche Flusslandschaft Das weitverzweigte Fluss-System zwischen Mecklenburgischer Seenplatte und Ostseeküste gilt aufgrund seiner Naturreichtümer und Ursprünglichkeit als sehr reizvoll. Einer der Flüsse, die Peene, ist deswegen auch als „Amazonas des Nordens“ bekannt. Die Region bemüht sich dank eines besonderen Qualitätsmanagements darum, die Umgebung zu schützen und sie dabei aber für Gäste erfahrbar zu machen. Zahlreiche Gästebefragungen sollen hier helfen, die Kundenzufriedenheit zu garantieren und weiter zu steigern.
„Auf dem Amazonas des Nordens“ ist eine achttägige Kanureise, die sensible Naturzonen erlebbar macht. Eine ökologische Einweisung in nötige Verhaltenregeln zu Beginn sensibilisiert die Gäste für den Naturschutz. Die Tagesetappen werden im Canadier zurückgelegt und sind zwischen 8 und 18 km lang. Sie können individuell gestaltet werden. Idyllische Rastplätze am Wasser laden zur Erholung in der Natur ein. Übernachtet werden kann im Zelt oder in Hotels. Die siebentägige Tour ist ab 290 Euro pro Erwachsenem in den Sommermonaten buchbar.
Wendland – Erlebnisregion Elbtalaue Wendland Dank der Zusammenarbeit des Biosphärenreservates „Niedersächsische Elbtalaue“ mit touristischen Akteuren gelingt der Region die Entwicklung eines nachhaltigen Tourismus. Sie initiiert dafür zahlreiche ökologische Initiativen wie Solarflöße oder die Vermarktung der Biomasse aus dem Überflutungsgebiet. Zwischen Himmelfahrt und Pfingsten lockt die Region mit der „Kulturellen Landpartie“, einer mehrtägigen Kulturveranstaltung.
Die Region hat sich mit dem Produkt „Heiß und kalt den Strom hinab“ beworben. Mit diesem Angebot wird der besondere Reiz der Elbe in den Wintermonaten im Rahmen einer geführten Kanutour erlebbar. Verschiedenste Tiere und Pflanzen können beobachtet werden: angefangen beim Biber über Otter und Wildgänse bis hin zum Seeadler. Nach der Tour kann sich der Gast in einer mobilen finnischen Sauna am Elbstrand aufwärmen. Das Wochenendangebot für 129 Euro umfasst zwei Übernachtungen in 4-Sterne-Blockhäusern inkl. Abendessen am Kamin und der geführten Elbetour. Optional können Führungen oder die mobile Sauna gebucht werden.
|
 |
 |
|
 |
 |
 |
|
 |
|
|